Geschichte

Die Geschichte des Vereins KOPFLOS e. beginnt zu Anfang der 80er Jahre beim anatomischen Zeichnen im Keller der Medizinischen Hochschule Hannover. Bildhauer und Mediziner hatten sich hier zusammen gefunden um sich den menschlichen Körper zeichnerisch zu erschließen. Dies genügte ihnen bald nicht mehr. Die Arbeit am lebenden Modell sollte das Ziel werden und bis heute bleiben. Als lockere Zeichengruppe traf man sich anfangs in der Bürgerschule in der Nordstadt und schließlich im beginnenden Projekt FAUST. KOPFLOS e. V. gehört gleichsam mit zum Urgestein von FAUST e. V. und wir sind seit 1991 als gemeinnützig anerkannt im Vereinsregister eingetragen.

Zwei Bereiche kennzeichnen seither die Aktivitäten:

die Bildhauerwerkstatt (im Erdgeschoss der Zinsserhalle) mit Kursangeboten und freiem Arbeiten mit den Materialien Metall, Stein und Holz

das Atelier (im 2.OG. der Zinsserhalle) mit drei Einzelkünstlern auf der unteren Ebene und den Aktzeichenkursen und freier Ateliernutzung auf der Empore.

Nach dem Umzug in die Zinsserhalle und dem Bau des Ateliers an diesem Ort nahmen die ehrenamtlich geleiteten Zeichenkurse einen ungeahnten Aufschwung und bereichern seitdem nicht nur die Stadtteilkultur. KOPFLOS e. V. hat heute ein Einzugsgebiet aus der gesamten Region.

Mit dem Nachrücken jüngerer Mitglieder wurde jedoch der Kontakt zwischen Atelier und Werkstatt immer geringer, so dass es zweckmäßig erschien, die beiden Bereiche organisatorisch und wirtschaftlich zu trennen. Die Atelier-Gruppe gründete einen neuen Verein, Kopflos Atelier e.V. und seit dem Frühjahr 2014 ist Kopflos, künstlerisches Gestalten e.V. auf den Bereich Skulptur und Bildhauerei beschränkt